Endlich angstfrei zurück ins Leben!

"Das macht mir aber Angst"

"Davor habe ich Angst"

"das ängstigt mich"

Diese Sätze kommen Dir bekannt vor?

Angst ist an manchen Tagen Dein ständiger Begleiter?

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Wenn sie mal da ist ist sie hartnäckig, haut sie nicht einfach schnell wieder ab .

Sie wartet mit ihrer eisigen Faust schon morgens geduldig neben Deinem Bett.

Sobald Du aus dem selig unschuldigen Schlummerzustand erwachst ist sie da – sie grabscht nach Dir und hält Dich im eisernen Würgegriff.

Angst vorm Zahnartzt.

Angst vor der Zukunft,

dem neuen Job, 

vor der Diagnose,…

Sie beginnt als unterschwelliges, ungutes Gefühl.

Sobald Du an Dein Problem, Deine Sorgen denkst, packt sie Dich, hat sie Dich wieder im Griff, die Angst.

Was ist Angst eigentlich?

Angst ist "nur" ein Gefühl. Dich beschleicht ein Gefühl der Angst.

Und es ist immer die Angst -wovor? Es ist Reiz von außen nötig, der die Angst in Dir auslöst.

Es muß etwas passieren, damit Du es mit der Angst zu tun bekommst.

Eine Bedrohung, etwas Unangenehmes muß von Außen kommen.

Natürlich hat das Gefühl der Angst ihre Berechtigung, sie kann überlebensnotwendig werden, falls Dir mal wieder der gute alte Säbelzahntiger begegnet:

Photo by Frida Bredesen on Unsplash

Groß und furchteinflößend steht er vor Dir! Du wirst dann entweder mit Flucht, Kampf oder vielleicht auch mit Schockstarre reagieren.

Unsere persönlichen Begegnungen mit dem Kerl haben sich in den letzten Jahrtausenden deutlich reduziert - das Entstehen der Angst ist allerdings geblieben. 

Der eigentliche Nutzen als überlebenswichtiger Schutzmechanismus ist dabei inzwischen blöderweise in den Hintergrund gerückt. Es entsteht dafür jede Menge Raum für Panikattacken, dauerhafte Angstzustände, die unser Leben dauerhaft negativ beeinflussen können.

Denn im Gegensatz zu früher, als sich die Situation beim Beeren sammeln schnell wieder entspannte, sobald der SZT im Gebüsch verschwunden war lassen wir uns heutzutage von unserer Angst weiter verfolgen. 

Der Tiger lauert ständig in Deinem Unterbewußtsein, ist zum Sprung bereit.

Warum macht uns Angst Angst?

Angst ist ein unangenehmes Gefühl.

Angst entsteht, wenn sich etwas ändern soll, was vorher ok war.
Wenn Du vermeintlich die Kontrolle verlierst.

Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.

Jean Paul Sartre

Angst vor der Diagnose.
Der komische Knubbel an Deinem Knie beunruhigt Dich nun doch schon eine Weile und Du läßt ihn untersuchen.
Die Auswertung der Laborergebnisse bekommst Du frühestens nächste Woche mitgeteilt.

Du hast Angst vor dem Ergebnis, befürchtest, daß es etwas Schlimmes sein könnte.
Daß sich Dein Leben verändert, Du Deinen Job nicht mehr ausüben kannst, sich alle von dir abwenden, weil aus Deinem Knieknubbel plötzlich Aliens rausspringen, es kann ja alles mögliche passieren!

Es ist die Ungewißheit der Konsequenzen, die Dir Angst macht.

Angst, Deine gewohnte Komfortzone zu verlassen um Dinge zu machen, die Du so nicht geplant hattest.

Im besten Fall etwa Knieknubbelgymnastik statt Fußballspielen.

 
Oder du hast Angst vor zukünftigen Schmerzen, vielleicht wird es ein langer Leidensweg bis zur endgültigen Knieknubbelheilung.

Merkst du, was passiert?
Es ist kein überlebenswichtiger Schutzmechanismus der hier einsetzt.

Es sind nur Deine Gedanken, die Amok laufen

Du steigerst Dich mit Deinem "Mentalen Geplapper" in etwas hinein und Dein Gedankenkarussell rast auf der Überholspur.

Du läßt Dich in Richtung einer übermächtigen Abwärtsspirale mitreißen.

Dabei machst Du Dich völlig unnötig verrückt.

Denn egal, wie das Ergebnis der Diagnose ausfallen wird, kein Ereignis wird so eintreffen wie von Dir befürchtet.

Die Diagnose stellt sich als etwas harmloses heraus, alle Angst war umsonst.

Oder - es ist doch was Ernstes - trotzdem war alle Angst umsonst!

Du wirst dann nämlich lernen, Schritt für Schritt, mit Deiner neuen Situation umzugehen.

Das ist alles!

Denn je mehr Du über die veränderte Tatsache weißt umso mehr verliert sie ihren Schrecken.

Du brauchst vor nichts Angst zu haben, da Du Dich darauf verlassen kannst, daß Du in jeder Situation die Möglichkeit hast, eine Lösung zu wählen!

Laß uns ein anderes Beispiel nehmen:

Du hast Angst vor dem Gehaltsgespräch mit Deinem Chef.


Du leistest seit einiger Zeit mehr und möchtest dafür entsprechend honoriert werden. Außerdem würdest Du gern dieses Jahr Mal Urlaub in der Karibik statt auf Mallorca machen.

Dein Chef ist als cholerisches Monster bekannt, der, wenn er schlechte Laune hat, jedem gern den Kopf abreißt.
Deshalb schiebst Du den Termin schon ewig vor Dir her.

Es ist Deine Angst, vor dem was passieren könnte, die Dich abhält!

Angst wovor genau?

  •  Ablehnung?
  •  Nicht anerkannt werden?
  •  Nicht die Wertschätzung zu erhalten, auf die Du hoffst?
  •  Dich im Gespräch nicht durchsetzen zu können, Schwäche zu zeigen?

Wahrscheinlich ist Deine Angst vor dem Gespräch eine Mischung der verschiedenen Facetten und Du kannst Deine persönliche noch einfügen.

Außer der ersten vielleicht, denn bisher kam niemand ernsthaft mit dem abgerissenen Kopf unter dem Arm aus der Höhle des Löwen...

Um mit dieser Angst umzugehen kannst Du Dir eine ganz einfache Strategie zurechtlegen.


Gib Dir die Antwort auf die Frage:

Was ist das schlimmste, das passieren könnte?

Daß du ein „Nein“ als Antwort bekommst?
Dann gehts dieses Jahr halt wieder nach Malle.

Das wars. Kein Leben ist davon abhängig, nicht einmal Dein persönliches Wohlbefinden.
Denn Du bist noch der genauso gleich wertvolle Mensch wie vorher, Du hast Dich nicht geändert.

Fang nicht an, Dir selber zu erzählen, wie schlecht Du bist, daß Du es nicht verdient hast, laß das ganze "Mentale Geplapper", das Dir nur negative Emotionen bringt!

Egal wie die Antwort Deines Chefs ausgeht, das ist nicht relevant – wichtig ist, daß Du Dir bewußt wirst, was es ist, das die Angst in Dir auslöst.

Damit bist Du in der Lage der Angst ihre Angriffsfläche zu nehmen.

Schau Dir an, oder besser schreib Dir auf (das ist noch effektiver!) welche einzelne Punkte da sind, die auslösen, daß Du es mit der Angst zu tun bekommst.

Du kannst damit das große diffuse Angstmonster in kleinere Stückchen runterbrechen, so z. B.

  •  habe Angst den richtigen Moment zu erwischen
  •  Angst, daß er sowieso schon schlechte Laune hat,
  •  Angst daß mir die Argumente ausgehen,

 usw usw.

Wenn Du Deine kleinen Ängste kennst, aus denen Du das große Monster entstehen läßt kannst Du sie einfacher entkräften, Dich optimal vorbereiten.
So verliert das Gespenst seinen Schrecken.

Dieses Ritual ist sehr effektiv, es ist wie wenn Du das Licht in einem dunklen Raum anknipst, weil Du Angst vor dem Monster hast, das in Deinem düsteren Schlafzimmer in der Ecke lauert.
Sobald das Licht an ist erkennst Du, daß das „Monster“ nur ein Schatten ist, den das Mondlicht vom Strauch der vor Deinem Fenster wächst an die Wand wirft.
Nix anderes!

Wichtig im Umgang mit der Angst ist, sie wirklich anzuerkennen, sie zuzulassen und wahrzunehmen, einfach zu beobachten, daß sie da ist.
Denn unterdrückte Angst kann sich aufstauen und Dich krank werden lassen.

Laß  die angst zu, spüre, wo im Körper sie Dich im Griff hat.

Um mit der Angst konstruktiv umzugehen kann es helfen, zu spüren, wo im Körper sie sitzt.


•  Legt sie sich auf Deine Brust, raubt sie Dir den Atem?
•  Sitzt sie Dir buchstäblich im verspannten Nacken?
•   Drückt sie auf Deinen Magen?

Versuche, sobald Du die körperlichen Symptome wahrnimmst genau dort zu entspannen, tief in diese Region hineinzuatmen.
Versuche, Deinen Körper bewußt wieder aufzurichten.

Oft macht man sich in einer Angstsituation tatsächlich körperlich „klein“, man zieht die Schultern ein oder sackt in sich zusammen.

Es gibt immer immer eine Lösung und einen Weg.
Mach Dir bewußt, daß nichts aber auch gar nichts das Ende der Welt, auch nicht das Ende Deiner Welt bedeutet.
Es wird lediglich eine Veränderung stattfinden.

Und wenn Du das akzeptieren kannst und bereit bist, diese Veränderung zuzulassen, weil Du zu jeder Zeit entscheiden kannst, wie es weitergeht, zu jeder Zeit die Möglichkeit hast, das Beste für Dich zu entscheiden wirst Du feststellen, daß die Angst keine Macht mehr über Dich hat!

Du mußt Angst nicht durch irgendwelche Mutproben besiegen.

Schließlich sollst Du Dich nicht ständig einem Kampf ausliefern, bei dem offen ist, wer gewinnt


Nein, Du hast immer die Möglichkeit, ganz entspannt, ohne Kampf, das Licht anzuknipsen und jeden bedrohlichen Schatten in ein Nichts verschwinden zu lassen.

Du hast jederzeit die Möglichkeit, Deine Angst wahrzunehmen, sie zu erkennen, sie zu identifizieren, anzunehmen und etwas Kreatives damit zu machen, das Dir in Deinem persönlichen Entwicklungsprozeß weiterhilft.

Was ist mit Angst um…?

Die Angst um Deine Kinder, Eltern, Liebsten?

Warum hast du Angst um jemanden?

Die Angst vor dem Verlust der Eltern oder engen Freunden, die Angst, die Kids könnten auf die schiefe Bahn geraten.

Verlustängste sind eng mit Kontrollverlust verknüpft.

Du hast keine Kontrolle darüber

  • mit wem Deine Kids abhängen 
  • daß Dein Partner auf einmal jemand anderes als Dich toller findet
  • ob Deine Oma morgen in ihrer Küche ausrutscht und fällt.

Das macht Dir Angst, das Ungewisse, das worst-case Szenario, das Du Dir dann gern in den schillerndsten Farben ausmalst.

Merkst Du, wie Dein mentales Geplapper wieder mit Dir durchgeht?

DU SABOTIERST DICH WIEDER SELBST.

Denn in Wirklichkeit hast Du niemals die Kontrolle über irgendwelche Ereignisse: 
  • ob Dir der Säbelzahntiger liebevoll übers Gesicht leckt
  • Du die Fahrt zum Knieknubbelarzt unfallfrei überstehst
  • Deine Oma gesund und munter 99 Jahre alt wird
  • Dein Chef Dich heute in sein Büro zitiert und Dir von sich aus eine Gehaltserhöhung anbietet

Wie oft hast Du Dich schon verrückt gemacht, Dir nächtelang irgendwelche Albtraumszenarien ausgedacht und schlußendlich hat sich alles zum Guten gefügt?

Vertraue darauf, daß es auch dieses Mal wieder so sein wird.

Du brauchst keine Angst zu haben!
Die Säbelzahntiger sind übrigens schon lange ausgestorben, laß Deinen endlich frei und knips überall Dein Licht an!

Mit ganz viel Liebe!

Deine

Cornelia


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